(Digitale) Airbrushgemälde – Leider geil

In den letzten Tagen arbeitete ich, immer noch inspiriert durch die Beren-und-Luthien-Geschichte, an einer Illustration bzw. einem Concept zum Aufeinandertreffen von Luthien und Carcharoth vor Angband. Das gab mir Gelegenheit, mal ordentlich in die Fantasykiste zu greifen. Ich hielt mich ganz nah ans Buch und versah den Wolf noch mit ein bissel Rüstung im Stil der LOTR-Verfilmung von Peter Jackson. Natürlich hätten noch gut ein paar Schädel und Knochen zum Thema gepasst, aber ich wollte ja, dass meine Mutter das Bild auch ansehen kann, ohne Albträume zu kriegen ;-). Ich habe den kompletten Schaffensprozess von schnellen schmutzigen Layouttests am Anfang bis zum fertigen Bild aufgeführt. Bitte habt Verständnis, dass sich nur das unterste Bild, also die finale Version, vergrößern lässt.

Wie man sieht, ist das Malen in Photoshop gar nicht so verschieden zum traditionellen Malen – der Weg geht von grob zu fein – es hat aber entscheidende Vorteile: Durch die Ebenen lassen sich schnell Layoutversionen testen. Man kann von hell zu dunkel oder andersherum oder wild durcheinander malen, gerade wie man Lust hat. Es lassen sich neue Ideen einfach ausprobieren, man muss keine Angst haben, das Bild zu ruinieren (Wenn ich früher eine detailierte Bleistiftzeichnung gemacht hatte und es ans Kolorieren ging, war im Kopf immer ein: »Jetzt versau’s bloß nicht!«). Das Saubermachen von Pinseln und Palette entfällt ;-).
Die Liste mit Vorteilen könnte noch eine ganze Weile weitergehen … aber: Der Computer nimmt einem zwar viele »Probleme« beim Malen ab, aber es ist ganz sicher nicht so, dass der Computer das Bild »macht«. Er ist nur ein Werkzeug, wie Pinsel oder Palette auch.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Am Ende des Tages habe ich kein physisches Bild zum an die Wand hängen – bestenfalls einen Ausdruck (Dafür stapeln sich aber auch nicht die Leinwände überall ;-)).







Und Marc: Nein, ich wollte keine Textur drüberlegen ;-)

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