Gebirge

Für dieses Bild habe ich erstmal eine grobe Landschaft in Cinema 4D erstellt. Das dabei entstandene Rendering (siehe unten) diente dann als Basis für die Malerei in Photoshop. Irgendwann gefiel mir der ursprüngliche Vordergrund nicht mehr, deshalb hab ich ihn verworfen. Jetzt erscheint die Landschaft weiter und das ist so auf jeden Fall besser.

Mal sehen, vielleicht benutze ich das Bild demnächst als Matte-Painting für eine kleine Animation oder ich setze noch einen character auf einen Felsen ins Sonnenlicht im Vordergrund.

Moschusochse zum Wochenende

Also Moschusochsen mag ich eigentlich schon immer. Und weil es ‘ne Schande ist, dass ich schon ewig keinen mehr gemalt habe, hab ich das heute nachgeholt. Und weil er ein bisschen traurig dreinschaut, wird er prompt getröstet :-).

Herbstliche Speedpaintings

Hier drei Speedpaintings, passend zur Jahreszeit, mit denen ich meinen Blog reaktiviere. Viel Spaß beim Anschauen :-)

Alle drei Bilder wurden in Photoshop gemalt. Die ersten beiden mit einer Pinselspitze, das letzte mit zweien. Das zweite Bild ist aus dem Ersten entstanden – ich habe einfach das Bild um 90 Grad gedreht und die rechte Seite verlängert. So einfach bekommt man eine, wie ich finde, schöne Variation. Insgesamt habe ich auf das Wischwerkzeug verzichtet, dadurch bleibt die Anmutung impressionistisch getupft. Und auch wenn er kein Impressionist war: Caspar David Friedrich ist mein Held :-)

Jedes Ding hat seine Zeit

Wenn Ihr Euch über meine Arbeitsweise genauer informieren möchtet, bietet Euch folgendes Interview, das ich jüngst dem autorenforum.de-Newsletter »The Tempest« gegeben habe, einen tiefgehenden Einblick.

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Yeeeesss – meine neue Website ist online

Was lange währt wird endlich gut ;-) Konkret wurde das Projekt »Eigene Homepage« aber innerhalb von nur 14 Tagen durchgeführt.
Für einen sauberen Code und eine perfekte Umsetzung hat Daniel Ehniss gesorgt, ohne ihn hätte ich wohl in zwei Jahren noch keine eigene Seite ;-)
Thanx Daniel – Du hast hervorragende Arbeit geleistet! Die Zusammenarbeit mit Dir hat riesen Spaß gemacht und das Ergebnis ist der Hammer!

Ich wünsch Euch viel Spaß auf meiner Seite und hoffe sie gefällt Euch :-)
Michael

NOX – Das Erbe der Nacht

Cover NOX | Ursprüngliche VersionCover NOX | Endgültige Version

Für dieses Buch, das am 14. Juli 2010 erschienen ist, habe ich das Cover gestaltet. Es handelt sich um einen Urban-Fantasy-Roman, mit allem, was dazugehört: Werwölfen, Hexen und Vampiren. Die Geschichte ist grandios erzählt und so spannend, dass sie einen bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Und was das Beste ist: Obwohl es sich hier um ein Jugendbuch dreht, kann es Erwachsene genauso in den Bann ziehen.
Ich habe die zweite Hälfte jedenfalls in einer (langen) Nacht durchgelesen – es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich das gemacht hätte!

Aber nun zu meinem Part bei diesem Projekt: die Gestaltung des Schutzumschlags.
Ich habe zwei Versionen erstellt, bei der die ursprüngliche Version eine Szene aus dem Buch stellvertretend darstellt: Tara (die Protagonistin) auf der Flucht auf einem Motorrad. Sie blickt sich um, der Betrachter wird zum Verfolger, ein einsamer Rabe fliegt durch das Gegenlicht eines entgegenkommenden Autos. Am Boden darf natürlich der Nebel nicht fehlen … Das Bild beinhaltet ein paar nette Details, so bilden z.B. die Träger ihres Tops ein Kreuz (x für verboten, x für Zielperson, x für das mögliche Ende der Nacht (nox) im übertragenen Sinn).

Die Vorzeichnung habe ich ganz herkömmlich mit Bleistift auf Papier gemacht, das Ganze eingescannt und dann in Photoshop digital coloriert. Da saß ich dann ’ne Weile dran, könnt Ihr mir glauben ;-)

Insgesamt bekam das Cover bei einer Zielgruppenbefragung unter Jugendlichen gute Kritiken, aber insgesamt wollte man doch ein Erscheinungsbild, dass zielgruppenunabhängiger und sich näher am bestehenden Urban-Fantasy-Markt orientieren sollte … es durfte optisch aber auf keinen Fall ein Bis(s)-Plagiat werden ;-).

Also setzte ich mich noch einmal hin und brach alles auf eine einfache Form-/Gefühlssprache herunter, die einem größeren Publikum zugänglich ist und auf genretypische Sehgewohnheiten Rücksicht nimmt: Die Silhouette eines Raben (hierzu habe ich mich des Raben aus der gemalten Variante bedient) enthält die Augenpartie einer jungen Frau, die aus dem Buch herauszusehen scheint. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber ich denke, die Symmetrie ihrer Gesichtszüge und der Rabensilhouette sind ausschlaggebend für die Faszination, die dieses Cover ausüben kann.

Die Typo besteht aus der »Klavika« in Verbindung mit der »Lucida Blackletter« (für nox). Beim rot eingefärbten Schriftzug »nox« habe ich die Abstände zwischen den Buchstaben soweit unterschnitten, dass diese ineinander fließen und ein Typogramm bilden. Der Kontrast alt/modern passt natürlich besonders gut zum Buch.

Dem Verlagslogo habe ich einen möglichst prominenten Platz eingeräumt. Ich wollte, dass der Verlag in diesem Segment seinen ersten Daumenabdruck mit einem Paukenschlag hinterlässt.

Last but not least der Autorenname, Michael Borlik. Ich habe mir lang den Kopf zerbrochen ob ich ihn deutlicher herausstellen sollte, aber mir schien, dass hier weniger mehr sei. Eine Form von typografischem (Under)Statement: »Ich habe das Buch geschrieben, das sieht jeder, ich brauche das nicht herausschreien.« Und so ist der Autorenname das leiseste Seitenelement geworden.

Natürlich kann man darüber streiten, ob die gemalte Version besser gewesen wäre, oder ob es vielleicht hätte ganz anders aussehen sollen, man kann sich an diesem oder jenem aufhalten usw. Insgesamt bin ich mit dem endgültigen Erscheinungsbild so zufrieden, wie ich es nur sein kann :-)!
Abschließend wünsche ich Michael Borlik und dem Thienemann Verlag viel Erfolg mit dem Buch. Die Geschichte ist wirklich genial, Ihr habt ganze Arbeit geleistet!

Unter borlik.de erfahrt Ihr mehr Einzelheiten zu NOX und natürlich auch zum Autor.

Und wenn Ihr das alles gelesen habt, ziehe ich meinen Hut vor Euch ;-)