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Schöpfung. Licht und Schatten.
Leben. Kontrolle und Chaos. Stabilität und Unsicherheit.

Alles fließt … und ruht zugleich.

Dieses Videoexperiment wurde von Jens und mir an einem halben Tag im bewölkten April 2013 umgesetzt. Eine schöne Unterbrechung, während wir eigentlich damit beschäftigt waren, Strawinsky zu animieren …

Ein kurzer Blick

Leuchtturmprojekt

Heute abend war es einfach mal Zeit für ein Leuchtturmprojekt :-D

Pinseltest

Den Wald zu malen, wird mir nie langweilig. Hier habe ich einen neuen Partikel-Pinsel in Kombination mit Fotooverlays getestet.

A salute to Pascal Campion

Das Bild oben ist direkt inspiriert von einem Künstler, dessen Blog ich vor einiger Zeit entdeckt habe und den ich hier kurz vorstellen möchte:

Pascal Campion

Pascal Campion ist Illustrator, kommt ursprünglich aus Frankreich und lebt und arbeitet in Amerika. Jeden Tag, bevor er mit der Arbeit anfängt, macht er eine kleine Illustration und postet diese auf seinem Blog. Die Themen seiner Bilder scheinen fast immer aus seinem persönlichen Umfeld zu kommen und strahlen eine unglaubliche Wärme und Nähe aus. Wann immer ich seine Site besuche, zaubern seine Bilder ein Lächeln auf mein Gesicht! Und dann nehme ich mir vor auch feste Zeiten für eigene Projekte einzurichten. Leider ist es bis jetzt beim Vorsatz geblieben ;-)

Speedpainting

Nur eine schnelle kleine Waldstudie. :-)

Coming home

Diesen Sommer habe ich an dem CGSociety workshop »Environment Design for Games« mit Simon Scales teilgenommen. Es zieht mich beruflich nicht in die Computerspielecke, aber, naja, ich stehe voll auf Landschaft :-). Daran ist wohl vor allem Disney’s Dschungelbuch schuld. Natürlich sind in dem Film die Characters und deren Animation großartig, aber ich war schon als Kind faziniert von den Mattepaintings, die den Dschungel »real« werden lassen und die so großartig Stimmung transportieren.

Zunächst war ich skeptisch, ob mir der Kurs wohl genug Neues bietet fürs Geld. Schließlich sind die Kosten nicht unerheblich. Nach einigem Hin-und-Herüberlegen, hab ich mich dann angemeldet – und ich sollte es nicht bereuen. Der Kurs ist sehr gut durchstrukturiert und Simon ein hervorragender Lehrer. Der Workflow, der vermittelt wird, lässt sich leicht auf Characterdesign oder alle anderen Arten von Concept-Design (und auch Illustration) übertragen. Kurz gesagt: Er macht Dich besser, er macht Dich schneller. Was will man mehr ;-). Ich füge unten den Link an, für mehr Infos zum Kurs.

Jedes Projekt beginnt mit thumbnails, kleinen schnellen Skizzen, in denen Idee, Komposition, Farbe, etc. ausprobiert werden können, ohne dass viel Zeit dafür draufgeht:



Ich entschied, die Elemente, die mir in meinen thumbs am Besten gefielen, in ein neues Bild einzufügen:

Nach Feedback von Simon, aber auch nützlichen Kommentaren von anderen Kursteilnehmern fügte ich unter anderem noch zwei vertikale Berge im Hintergrund hinzu und arbeitete am Raumschiff-/Helikopterdesign. Das Heli-Design basiert auf dem Osprey-Modell (ich geb zu, das ist jetzt nicht meine kreativste Idee – Designs, die auf diesem Hubschrauber basieren, fliegen gerade durch so ziemlich alle SciFi-Filme oder Computerspiele, die in der näheren Zukunft spielen) und ich dachte, es wäre cool, es in 3D zu erstellen … nur so zur Übung ;-)

Hier noch ein paar Details aus dem fertigen Bild, das mit 4500px Breite den Rahmen der Website sprengen würde:


Das war noch längst nicht alles, ich werde in den nächsten Wochen bestimmt noch mehr Studien aus dem Kurs posten. Also, wenn Du auch gerne Landschaften malst und Dich Dein Wacom gerade ganz traurig anschaut, dann überleg Dir, ob der Kurs nicht auch was für Dich wäre:
Environment Design for Games with Simon Scales

Und hier geht es zur Blog-Seite von Simon Scales:
http://simon-scales.blogspot.de/

Fotografieren mit der Familie

Letztens war die ganze Familie (inklusive meiner Eltern) in den Alpen für einen Kurzurlaub. Natürlich habe ich meine Kamera mitgenommen – denn wer würde das nicht?

Bei Ausflügen mit der Familie und dem Fotoapparat gerate ich aber immer in ein Dilemma: Beides gleichzeitig geht nicht. Technisch natürlich schon, aber es fühlt sich nicht richtig an. Einerseits möchte ich Zeit mit den Kindern verbringen und ungeteilt für sie da sein, andererseits möchte ich schöne Bilder machen, wofür ich aber Zeit und Konzentration brauche. Irgendetwas kommt da immer zu kurz. Daher lasse ich bei den meisten Ausflügen die Kamera schon zu Hause, Priorität haben die Kleinen und meine Frau und ich komme nicht in Versuchung mein »Motiv-Radar« einzuschalten.



So richtig zufrieden bin ich dann aber auch nicht. Oft genug schlägt der unterdrückte Motiv-Radar dann doch Alarm und ich denke: »… hättest du doch die Spiegelreflex mitgenommen … nur für dies eine Foto …« Und zack, ich verwandle mich in einen »Motzbär« (Zitat meiner Frau). Auch doof …


Ich habe also noch nicht die Lösung gefunden, die den bestmöglichen Kompromiss für mich darstellt. Vielleicht richtet sich auch alles von ganz allein: Die Große zeigt schon deutliches Interesse an der Fotografie und wenn sie ein bissel älter ist, dann fotografieren wir einfach zusammen los ;-).

Die Bilder entstanden übrigens bei einer Tour mit meinem Vater. Wir waren vor dem Frühstück wieder zurück :-).

Nachtrag

Wie es halt so ist … Gestern dachte ich noch: »So wird das Bild jetzt gelassen und fertig.« Und heute hat es mich nach meinem Tagewerk doch noch in den Fingern gejuckt und ich hab doch nochmal 20 min in die Postproduktion reingesteckt. Ich denke, der Unterschied ist drastisch. Insgesamt ist das Bild jetzt viel düsterer, dramatischer – es wurde von einem Concept zu einer Illustration. Ich zeig Euch hier zwei Farbvarianten, die jede für sich noch einmal eine eigene Stimmung erzeugt.

(Digitale) Airbrushgemälde – Leider geil

In den letzten Tagen arbeitete ich, immer noch inspiriert durch die Beren-und-Luthien-Geschichte, an einer Illustration bzw. einem Concept zum Aufeinandertreffen von Luthien und Carcharoth vor Angband. Das gab mir Gelegenheit, mal ordentlich in die Fantasykiste zu greifen. Ich hielt mich ganz nah ans Buch und versah den Wolf noch mit ein bissel Rüstung im Stil der LOTR-Verfilmung von Peter Jackson. Natürlich hätten noch gut ein paar Schädel und Knochen zum Thema gepasst, aber ich wollte ja, dass meine Mutter das Bild auch ansehen kann, ohne Albträume zu kriegen ;-). Ich habe den kompletten Schaffensprozess von schnellen schmutzigen Layouttests am Anfang bis zum fertigen Bild aufgeführt. Bitte habt Verständnis, dass sich nur das unterste Bild, also die finale Version, vergrößern lässt.

Wie man sieht, ist das Malen in Photoshop gar nicht so verschieden zum traditionellen Malen – der Weg geht von grob zu fein – es hat aber entscheidende Vorteile: Durch die Ebenen lassen sich schnell Layoutversionen testen. Man kann von hell zu dunkel oder andersherum oder wild durcheinander malen, gerade wie man Lust hat. Es lassen sich neue Ideen einfach ausprobieren, man muss keine Angst haben, das Bild zu ruinieren (Wenn ich früher eine detailierte Bleistiftzeichnung gemacht hatte und es ans Kolorieren ging, war im Kopf immer ein: »Jetzt versau’s bloß nicht!«). Das Saubermachen von Pinseln und Palette entfällt ;-).
Die Liste mit Vorteilen könnte noch eine ganze Weile weitergehen … aber: Der Computer nimmt einem zwar viele »Probleme« beim Malen ab, aber es ist ganz sicher nicht so, dass der Computer das Bild »macht«. Er ist nur ein Werkzeug, wie Pinsel oder Palette auch.

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Am Ende des Tages habe ich kein physisches Bild zum an die Wand hängen – bestenfalls einen Ausdruck (Dafür stapeln sich aber auch nicht die Leinwände überall ;-)).







Und Marc: Nein, ich wollte keine Textur drüberlegen ;-)